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Gemeindeseite KW13 2024

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Zulassung zur Konfirmation 2024

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass alle Konfirmand*innen dieses Jahrgangs zur Konfirmation zugelassen werden.

  • Ilona Berg, Polch
  • Konstantin Emer, Polch
  • Fabian Golz, Polch
  • Lara Hanske, Trimbs
  • Leon Kramer, Polch
  • Yannik Laubenthal, Polch
  • Franka Schwab, Münstermaifeld
  • Nina Simon, Münstermaifeld
  • Eric Specht, Polch
  • Lara Weber, Münstermaifeld
  • Leona Wetzel, Polch Ruitsch
  • Felix Ziegler, Münstermaifeld

Die Konfirmation findet am 20.05.2024 um 11 Uhr in der Stiftskirche in Münstermaifeld statt. Der Sonntagsgottesdienst im Gemeindezentrum entfällt an diesem Tag. Sie sind recht herzlich zum feierlichen Gottesdienst eingeladen um mit unseren Konfirmand*innen dieses besondere Ereignis zu feiern.

Konfirmation und Kofirmand*innen-Unterricht

Pfingstsonntag – Konfirmation

Die Konfirmation ist immer noch ein besonderes Fest. Sie markiert für die Jugendlichen die Schwelle zum Erwachsenensein. Es tut gut, auf dem Weg zur Selbstständigkeit und Mündigkeit besonders gefeiert zu werden. Außerdem ist die Konfirmation die Voraussetzung dafür, später unter Umständen Taufpatin oder Taufpate zu werden. In unserer Gemeinde findet die Konfirmation traditionell am Pfingstsonntag statt.

 

Konfirmand*innenunterricht führt zur Konfirmation

Der Konfirmand*innen-Unterricht erstreckt sich über ca. 10 Monate, er beginnt jeweils nach den Sommerferien (erste Unterrichtsstunde am ersten Dienstag nach den Ferien, von 17 – 19 Uhr). Alle evangelischen Jugendlichen und andere Interessierte, die zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt sind, sind dazu eingeladen.


Die Konfirmand*innen haben jeden Dienstag von 17:00 – 19 Uhr Unterricht (außer in den Schulferien und an Karnevalsdienstag). Neben dem wöchentlichen Unterricht gibt es zwei Konfirmand*innentage, ganztägig am Samstag im Gemeindezentrum, und zwei Seminarwochenenden, am Beginn bzw. am Ende der Zeit, in der Geringer Mühle.

Mindestens einmal im Monat soll der Sonntagsgottesdienst unserer Kirchengemeinde besucht werden. Zwei Gottesdienste sind unbedingter Bestandteil des Unterrichts: Jüdisch-christlicher Gottesdienst in Erinnerung der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 in der Stiftskirche und Synagoge in Münstermaifeld und Ende März ein „Von uns für Euch“-Gottesdienst gestaltet von den KonfirmandInnen, der eine früher übliche Prüfung ersetzt.

Die Konfirman*innen und deren Eltern verpflichten sich, alle Termine des Unterrichts (einschließlich Seminartage und -wochenenden) sowie den Gottesdienstbesuch einmal im Monat wahrzunehmen.

Eine besondere gemeinsame Zeit

Es ist etwas Besonderes, sich jeden Dienstag im Konfirmand*innenunterricht zu treffen. Nach unseren langjährigen Erfahrungen können wir sagen, dass diese Zeit für alle Beteiligten prägend und unvergesslich ist. Jugendliche, junge Erwachsene und ein Pfarrer reden, lachen, arbeiten, spielen, lernen, singen … miteinander. Wir lernen uns kennen. Wir profitieren voneinander. Unsere Gemeinschaft tut uns gut und jede und jeder kann ein wichtiges Teil dazu beitragen. Die regelmäßigen Treffen dienstags und die besonderen Ereignisse wie Samstags- und Wochenendseminare machen aus uns eine Gemeinschaft.

Unser christlicher Glauben – Sprachfähigkeit und Mündigkeit

Im Unterricht begegnen wir uns, genauso wie in den anderen Bereichen der Kirchengemeinde, als Menschen, die sich über ihre Glaubenserfahrungen, über ihre Fragen und Zweifel austauschen wollen. Und wir leben von den Glaubenserfahrungen und den Traditionen der Christen und Juden vor uns. Deswegen spielt die Wissensvermittlung über den christlichen Glauben bei uns immer noch eine Rolle. Unsere Traditionen müssen weitergegeben, ausgelegt und auf unser Leben bezogen werden.

Nach unserem Verständnis darf es in der Kirche nicht nur wenige „Fachleute in Glaubensdingen“ geben. Jede/r von uns hat im Laufe seiner/ihrer persönlichen Geschichte vielfältige Glaubenserfahrungen gemacht. Es geht uns darum, dass sie weitergegeben werden, dass sie mit den Erfahrungen der anderen ins Gespräch kommen, dass über sie öffentlich geredet wird. Deswegen nehmen wir die Meinungen der Konfirmand*innen ernst. Und deswegen gibt es bei uns auch nicht nur einen „Konfirmand*innen-lehrer“, sondern viele jugendlichen und erwachsenen Mitarbeiter*nnen (MiKU), die den Unterricht durchführen.

In der Mitte des Gemeindelebens

Wir wollen, dass von möglichst vielen in der Gemeinde und darüber hinaus, wahrgenommen wird, was wir zusammen machen. Ebenso ist es gut, wenn die Konfirmand*innen neben dem eigentlichen Unterricht auch am sonstigen Gemeindeleben teilnehmen. Das betrifft den sonntäglichen Gottesdienst und andere Gemeindebereiche. Besonders freuen wir uns, wenn auch die Eltern neugierig auf die Lebendigkeit der Gemeinde sind.

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MiKU

Nach unserem Verständnis darf es in der Kirche nicht nur wenige „Fachleute in Glaubensdingen“ geben. Jede/r von uns hat im Laufe seiner/ihrer persönlichen Geschichte vielfältige Glaubenserfahrungen gemacht. Es geht uns darum, dass sie weitergegeben werden, dass sie mit den Erfahrungen der anderen ins Gespräch kommen, dass über sie öffentlich geredet wird. Deswegen gibt es bei uns auch nicht nur einen „Konfirmand*innenlehrer“. Vielmehr wird der Unterricht von vielen jugendlichen und erwachsenen Mitarbeiter*innen durchgeführt.

Mittwochs von 18:30 – 21:00 Uhr

treffen sie sich gemeinsam mit Pfarrer Ingo Schrooten und reflektieren den letzten Unterricht und bereiten sich auf den Unterricht  des kommenden Dienstags oder der Konfi-Tage bzw. -Wochenenden vor.

Jährliche externe Schulungen im pti bonn (Pädgogisch-Theologisches Institut der evang. Kirche im Rheinland) ergänzen die wöchentliche Arbeit.

Schulungswoche jugendlicher Mitarbeiter*innen in den Niederlanden

Jeweils in den Herbstferien sind die jugendlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde eine Woche im niederländischen Friesland unterwegs, dabei wird neben theologischer Schulung zusätzlich Gemeinschaft ge- und erlebt.

 

KiBiZ

Samstags  von 10 bis 12 Uhr

14-tägig (gerade Wochen)  im Evangelischen Gemeindezentrum in Polch.

Kinder-Bibel-Zeit

Kreativ mit biblischen Geschichten umgehen – gemeinsam mit Wido spielen und Spaß haben.

Die Teilnahme ist kostenlos. 

Hallo, mein Name ist Wido!                                                     

Ich bin ein Wiedehopf. Was? Ihr kennt mich nicht? Das gibt es doch gar nicht. Dabei besuche ich doch ganz oft die Kinder während der Kinderbibelzeit. Was ich da mache? Na, ich kann den Kindern ganz tolle Geschichten erzählen.

Zum Beispiel aus der Zeit als Jesus noch lebte. Denn ich war dabei! Was? Ein Wiedehopf wird nicht so alt? Na, das denkt ihr aber auch nur. Ich bin schließlich etwas ganz besonderes! Daher kann ich den Kindern ganz genau erzählen, was da früher so alles passiert ist. Ganz gespannt lauschen sie dann meinen Worten. Das freut mich dann immer besonders.

Nach der Geschichte reden wir dann immer noch alle zusammen über das Erzählte. Dabei werde ich von den Erwachsenen in der Gruppe unterstützt. Die machen das alle wirklich richtig toll. Nach dem Gespräch gehen wir aus dem Altarraum raus.

Die Erwachsenen lassen sich immer ganz viele unterschiedliche Sachen einfallen, die die Kinder dann machen. Mal gibt es etwas zum Malen oder Basteln. Manchmal werden auch Spiele gespielt.

Bei schönem Wetter geht es dann auch oft nach draußen. Dort wird Wikingerschach oder Basketball gespielt. Manchmal geht es auch zum nahe gelegenen Spielplatz. Nach draußen darf ich meistens nicht mit, aber die Kinder kommen danach immer mit einem Leuchten in den Augen zu mir in den Altarraum zurück. Es muss also richtig toll sein, was die da draußen so machen.

Wenn alle wieder bei mir sind, wird zum Abschluss noch ein Lied gesungen und gebetet.

Zweimal im Jahr sind die Kinder viel länger als gewöhnlich da. Dann bereiten sie einen Gottesdienst für die ganze Gemeinde vor.

Zur körperlichen Stärkung gibt es dann immer Pizza und Äpfel als Nachtisch. Hm, sowas von lecker sag ich euch. Da wird selbst der größte Essensmuffel zum Vielfraß!

Bei diesen langen Kinderbibelzeiten konnten die Kinder auch schon herausfinden, wie Brot hergestellt wird. Sie haben dazu die Körner aus den Ähren gerauft, die Körner selber gemahlen, zu einem Teig verarbeitet und als Fladen geformt gebacken. Das Brot gab es dann während des Gemeindegottesdienstes als Abendmahl zu essen. Das war auch richtig lecker sag ich euch.

Nach der Kinderbibelzeit muss ich leider wieder in mein Nest im Büro zurück. Da warte ich immer ganz gespannt bis die Erwachsenen wieder da sind und höre Ihnen zu, was sie für die nächste Kinderbibelzeit planen.

Wollt ihr mich jetzt auch kennen lernen? Dann kommt doch einfach zur Kinderbibelzeit. Die findet immer in der geraden Woche am Samstag von 10-12 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Polch statt.

Bei uns sind alle willkommen. Ich freue mich schon, ganz viele neue Kinder kennen zu lernen.

Ich hoffe wir sehen uns bald.

Euer Wido

Text: Sandra Schüler,  Fotos: Christian Schüler, Elena Schmidt und Eva Wagner


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Die heutige Losung

HERR, du siehst es ja, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen.

Psalm 10,14

Als Jesus die verkrümmte Frau sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, du bist erlöst von deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott.

Lukas 13,12-13