Home » Gemeindeleitung
Gemeindeleitung
Maifelder Gespräch 11.2026
„Wenn das Volk trauert“
Herbstgedanken zum Volkstrauertag



„Späte Zeit“ nennt Peter Huchel dieses ungewöhnliche Herbstgedicht. Es ist keins von den melancholischen Trauerliedern, die wir kennen. Huchel verfällt diesen Ideen nur am Anfang. Dann aber beschreibt er das, was in der Natur geschieht, mit Bildern, die uns fremd erscheinen. „Des Waldes Pulverbrand“, die „Eicheln wie Patronen“, der Herbst als Schütze, der „leise Schüsse übers Grab“ abgibt, die „Totenkronen“ – Bilder vor allem aus dem Arsenal von Kriegswerkzeug, mit dem Menschen Gewalt ausüben.
Still das Laub am Baum verklagt.
Einsam frieren Moos und Grund.
Über allen Jägern jagt
hoch im Wind ein fremder Hund.
Überall im nassen Sand
liegt des Waldes Pulverbrand,
Eicheln wie Patronen.
Herbst schoss seine Schüsse ab,
leise Schüsse übers Grab.
Horch, es rascheln Totenkronen,
Nebel ziehen und Dämonen.

Huchel beschreibt menschliche Gewaltausübung. Das Naturgeschehen wird so zum politischen Bild. Und das Gedicht wird zur Klage – über das Seufzen und Stöhnen. Und dazu hat es wahrhaft schon Anlass genug geben.
„Über allen Jägern jagt hoch im Wind ein fremder Hund.“ Mit diesem „fremden Hund“ meint der Dichter den Hund aus der vorchristlichen Sagenwelt, der für Unterwelt, Nacht und Tod steht oder einer der drei Höllenhunde ist.
1933 ist das Gedicht erschienen. Da hatte Hitler längst die ganze Macht ergriffen, hatte Hetzjagden auf Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Kommunisten, Juden und Christen und auf eigene Leute veranstaltet. Hitler, der Anstreicher, der sich als Werkzeug der Vorsehung ausgab und dessen Namen mit „H“ begann: „H“ wie „Hund“. Er soll Hunde mehr geliebt haben als Menschen.
Schon der Herbst 1933 war für politisch aufmerksame Menschen eine Zeit, in der sich schlimme Vorahnungen zu grausamen Gewissheiten steigerten. Es war eine „späte Zeit“ und Vorbote einer Endzeit, in der der Mensch selbst das Endgericht vollzieht. Wo „Nebel ziehen und Dämonen“, kann es keine ‚reinen‘, ‚unschuldigen‘ Naturbilder mehr geben. Unser eigenes Volk sah sich damals außerstande, die Nebel des Rassenwahns zu vertreiben und dem Dämon zu widerstehen. Mögen heute in anderen Gegenden „Nebel ziehen und Dämonen“, es bleibt für uns genug Anlass für einen ‚Volkstrauertag‘, auch nach 81 Jahren. Zum Glück hat er sich inzwischen von einem Tag des Gedenkens der Kriegstoten und Gewaltopfer aller Nationen und Religionen in den großen und kleinen Kriegen des 20. Jahrhunderts zu einem Tag der Bitte um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung entwickelt. Auch heute haben wir eine „späte Zeit“. Auch heute sterben Menschen in Kriegen. Auch heute sterben Menschen an menschengemachten Naturkatastrophen und Hungersnöten. Auch heute droht der Verfall der Demokratie.
Auch Paulus spricht die späte Zeit an – mit Worten, die ganz sicher zu den großen Menschenworten gehören: „Das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden…; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst … seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung.“
Paulus spricht von der Freiheit der Kinder Gottes, die auch dazu führen kann, dass das Seufzen und Stöhnen aus den Mündern zu hören sein wird, denen Menschen das Reden verboten haben. Und das, was unterdrückt wurde, wird beginnen, sich zu wehren, wie etwa die Natur sich zu wehren beginnt und uns die Vergänglichkeit demonstriert. Der Klimawandel ist nur ein Beispiel dafür.
Doch Paulus sieht das alles, er sieht die Welt mit anderen Augen. Ein tolles Bild: Die Welt – ein Kreißsaal. Die ganze Schöpfung in den Wehen, aber es gibt noch keine Betäubungsmittel. Mensch und Tier, Baum und Blume, Wasser und Wind stöhnen und ächzen und erwarten das nahe Ende, ein Ende, das allerdings der Anfang des Lebens ist. Und es sieht fast so aus, als würde Paulus mitstöhnen. Denn wer an Gott, wer an Christus glaubt, der stöhnt und leidet an und in dieser Welt. Er sehnt das Ende herbei, das neues Leben möglich macht. Die Geburt bedeutet das Ende der alten Welt und das ersehnte Kommen der neuen Zeit, die wir das Reich Gottes nennen.
Dieses Reich kommt, wenn Menschen solidarisch werden mit denen, die leiden, denn dann werden sie aufhören, ohne Rücksicht zu herrschen. Sie werden ihren Mitmenschen, werden der Mit-Kreatur und der Mit-Pflanzenwelt Raum geben und Leben gegen den Tod setzen. Und Verzweiflung wird sich umkehren in Hoffnung.
Diese Hoffnung ist nicht nur eine Hoffnung, die auf Erfüllung im Jenseits abzielt. Wir hoffen vor allem auch für diese Welt. Und wir hoffen mit Geduld, damit wir nicht wegen unserer überhasteten Aktionen noch mehr Unrecht schaffen. Es ist „späte Zeit“. Doch mit allen die sich einsetzen, und mit den Worten von Dietrich Bonhoeffer, der sich eingesetzt hat, hoffen und erwarten wir „in der Mitte der Nacht den Anfang eines neuen Tags“.
Bernhard Wibben



Alle wichtigen Termine finden Sie wie immer in unserem Kalender.
VORANKÜNDIGUNG: Am 1., 3. und 4. Adventssonntag nach dem Gottesdienst Verkauf von Mar-
melade und Socken zugunsten unserer Partnerorganisationen Ekupholeni und Sophiatown CPS.
Am 2. Adventswochenende sind wir mit einem Verkaufsstand auf dem Mörzer Weihnachtsmarkt.
Download als PDF – Newsletter der ev. Kirchengemeinde Maifeld Nov. 2026
Gemeindebericht 2026

Gemeindebericht 2026 der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld
Zusammenkommen. Weitergehen.
„Kommt, lasst uns hinaufziehen, zum Berg des HERRN […], dass er uns aufgrund seiner Wege belehrt und wir auf seinen Pfaden gehen. (Micha 4,2)
1. Wo stehen wir?
1.1 Unser Ausgangspunkt
In unserer Gemeinde beschreibt unsere Gemeindekonzeption (https://www.evkm.org/gemeindekonzeption/) unseren Ausgangspunkt sehr deutlich: ökumenische, prophetische und diakonische Gemeinde zu sein. Vieles hat sich bewährt und ist bewahrenswert. Gleichzeitig versuchen wir, neue Wege kirchlicher Präsenz zu gehen.
Die Übergangsphase im Pfarramt mit dem Eintritt des langjährigen Pfarrers in den Ruhestand im Juli 2024 ist mit der Neubesetzung der Pfarrstelle zum 1. Februar 2026 formal abgeschlossen. Zugleich merken wir, dass wir uns weiter in der natürlichen Übergangsphase befinden, die ein solcher Wechsel in einer Gemeinde mit sich bringt. Wir sind hier gemeinsam auf einem guten Weg.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen verändern nicht nur Strukturen und Lebensbedingungen, sondern auch die Stimmung, in der Menschen leben. Unsicherheit, Zukunftssorgen und Ängste nehmen Raum ein. Vertrautes ist nicht mehr selbstverständlich. Das wirkt sich auch darauf aus, was Menschen von ihrer Kirche/Gemeinde erwarten und brauchen. Kirche/Gemeinde kann diese Entwicklungen nicht lösen. Aber sie kann ein Ort sein, an dem Menschen mit ihren Sorgen und Fragen nicht allein bleiben.
Unser Erprobungsraum „Neue Wege kirchlicher Präsenz“: Mit Bauwagen und Spielmobil werden neue Formen der Begegnung und gemeindeübergreifender Zusammenarbeit erprobt, wie wir als Gemeinde auch außerhalb der vertrauten Strukturen und Orte präsent sein können.
Unsere „Orte der Bestätigung“ wie Gemeindegottesdienste, die vielfältigen gemeindlichen und nichtgemeindlichen Gruppen und Kreise, Ausschüsse, Dienstgemeinschaft und Gemeindeleitung sind stabile und verlässliche Zeichen für unsere Gemeinde als „Haus mit offenen Türen“.
In dieser großen Kontinuität, in der von vielen wesentliche Impulse für unsere inhaltliche Profilierung ausgehen, erleben wir gleichzeitig eine Spannung, die für unsere Gemeinde zunehmend bestimmend wird: Wir werden sukzessive kleiner, aber wir sind nicht weniger lebendig.
1.2 Gelingendes
Eine unserer größten Stärken ist, dass viele Menschen sich weiterhin beteiligen. Gemeinde wird bei uns nicht nur von haupt- und nebenamtlich Verantwortlichen oder dem Presbyterium gestaltet. Viele Menschen übernehmen Verantwortung, gestalten Gottesdienste, arbeiten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, tragen Gruppen und Kreise und bringen ihre Fähigkeiten ein.
Unsere Gottesdienstkultur ist vielfältig. Die Gottesdienste werden von sechs predigenden Menschen sowie von unterschiedlichen Gruppen mit Von-uns-für-euch Gottesdiensten gestaltet; dazu gibt es Familiengottesdienste als neue Form. Die Zahl der Gottesdienstbesucher*innen ist stabil. Die hohe Beteiligung an den Adventsandachten und Frühschichten zeigt beispielsweise, dass Menschen Räume suchen, in denen Glaube, Gemeinschaft und persönliche Besinnung ihren Platz haben.
Dass unser Spiritual Chor im vergangenen Jahr und unser Blockflötenensemble „viva la musica“ in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum gefeiert haben bzw. feiern, steht für gelebte Kontinuität und für die Freude am gemeinsamen Musizieren. Mensch kommen zusammen, bringen ihre musikalischen Fähigkeiten ein und gestalten Gemeinschaft. Für uns ist Musik dabei mehr als ein schönes Element im Gemeindeleben: Musik ist auch Verkündigung – sie kann Glauben ausdrücken und Menschen auf eine andere Weise erreichen als Worte.
Auch in der Arbeit mit Jugendlichen erleben wir diese Bereitschaft zur Beteiligung. Die Konfirmand*innenarbeit macht Freude, und viele Jugendliche bleiben auch nach der Konfirmation interessiert und bringen sich als Mitarbeitende in der Konfirmand*innenarbeit und an anderen Stellen ein.
Zu unseren Stärken gehört außerdem, dass unsere Gemeinde nicht bei sich selbst stehen bleibt. Ökumene ist für uns selbstverständlich. Die Zusammenarbeit mit katholischen Kolleg*innen, Kindertagesstätten, Schulen, den Caritas-Werkstätten und anderen Einrichtungen schafft Verbindungen über die eigene Gemeinde hinaus. Auch im Bereich der Trauerbegleitung arbeiten wir punktuell ökumenisch zusammen.
Dabei verändert sich die Form ökumenischer Zusammenarbeit. Wo personelle Ressourcen geringer werden, wird es erwartbar zunehmend darum gehen, uns bei bleibender gemeinsamer Verantwortung gegenseitig zu vertreten, statt Aufgaben immer mit zwei Hauptamtlichen aus zwei Kirchen zu besetzen.
Ökumene bedeutet auch das Bekenntnis zur Philippinenpartnerschaft unseres Kirchenkreis. Dieses Jahr stand wieder ein Besuch auf den Philippinen an. An dieser Reise konnte unser Pfarrer i.R. Ingo Schrooten als Teil des Dreierteams teilnehmen. Mit vielen Eindrücken und Bildern hat er uns im Anschluss einen Einblick in das Leben und den Glauben unserer philippinischen Geschwister gegeben und Impulse gesetzt. Deutlich wurde: Wir sind weiter auch als Kirche/Gemeinde in einer privilegierten Situation. Das diesjährige Jahresprogramm der United Church of Christ in the Philippines (UCCP) „Walking with Jesus – journeying with the Anawim“ (mit Anawim sind in den Philippinen gemeint: Indigene, Frauen, Bauern, Queere und Fischer) kann und soll uns nicht nur Vorbild sein, sondern passt auch zu unserem Verständnis, dass Gott sich an der Seite der Kleinen und Ausgegrenzten positioniert hat.
Zu unserem Profil gehört auch die gesellschaftliche Verantwortung. Das Gedenken an die Reichspogromnacht gemeinsam mit dem Förderverein Synagoge und den katholischen Geschwistern und unter Beteiligung unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden ist für uns unverzichtbar. Ebenso unverzichtbar sind die monatlichen Mahnwachen für Menschlichkeit und Toleranz im Rahmen des „Bündnis für Vielfalt“ auf dem Marktplatz in Polch. Zum ersten Mal in diesem Jahr haben sich auch einige aus unserer Gemeinde aufgemacht und sich am CSD Koblenz beteiligt. Sie zeigen, dass unser Glaube nicht von der Welt getrennt ist, sondern Konsequenzen für unser Handeln hat.
Unser Gemeindezentrum ist ein offener Ort. Es ist nicht nur Raum für die eigenen Gruppen und Veranstaltungen, sondern wird von unterschiedlichen Menschen und Initiativen genutzt. Flüchtlingshilfe, Repair Café, Angebote der Frühen Hilfen, Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen, Kultur und Musik finden hier ihren Platz.
In „unserer“ Fachstelle Frühe Hilfen, in Mitträgerschaft mit dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr und gefördert vom Kreis Mayen-Koblenz, leisten die Mitarbeitenden weiterhin unverzichtbare und wertvolle Arbeit für Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren auf dem Maifeld und im Bereich des Caritasverbandes.
1.3 Herausforderungen
Unsere Gemeinde, seit jeher Diasporagemeinde, wird allmählich kleiner. Das zeigt sich an verschiedenen Stellen und betrifft auch Formen, die lange selbstverständlich waren. So erreicht zum Beispiel aktuell der Kindergottesdienst weniger Kinder als früher. Bei Taufen und Beerdigungen sind die Zahlen zurückgegangen, Trauungen bewegen sich weiterhin auf niedrigem Niveau. Diese Entwicklungen sind Teil einer gesellschaftlichen Veränderung, die auch an unserer Gemeinde nicht vorbeigeht.
Gleichzeitig sind die zeitlichen Möglichkeiten vieler Menschen begrenzter geworden. Beruf und Familie haben zu Recht einen hohen Stellenwert. Die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen bringen zusätzlich Unsicherheit, Zukunftssorgen und Ängste mit sich. Das kann Menschen belasten und die Möglichkeiten für weiteres Engagement verändern.
Daraus ergibt sich die Aufgabe, genau hinzusehen: Was brauchen Menschen, die sich beteiligen möchten, damit sie dies auch können? Und wie können wir Menschen ansprechen, um sie für ehrenamtliches Engagement zu interessieren? Wie müssen Aufgaben verteilt und organisiert werden, damit Verantwortung gut getragen werden kann?
Besonders deutlich wird das bei den Aufgaben, die für das Funktionieren einer Gemeinde notwendig sind, aber kaum sichtbar werden: Verwaltung, Arbeitsschutz, Gebäudebedarfsplanung, und die Sorge um unsere Gebäude und den Boden, auf dem sie stehen. Der längerfristige Ausfall unseres für die Gebäude verantwortlichen Mitarbeiters und die weiterhin nicht besetzte Küsterstelle zeigen, dass wir für bestimmte Aufgaben verlässliche Strukturen brauchen. Die Notfallabschaltung unserer Heizung im Frühjahr und immer wieder auftauchende Probleme bei Wasserleitungen haben zudem deutlich gemacht, dass unsere Gebäude aufgrund des Alterungsprozesses derzeit erhöhte Aufmerksamkeit benötigen.
Unsere Möglichkeiten, Neues auszuprobieren, sind davon abhängig. Neue Ideen brauchen nicht nur gute Einfälle, sondern Menschen mit Zeit und Kraft, die sie entwickeln, vorbereiten und umsetzen. Unser Raum dafür ist aktuell begrenzt. Das ist kein Grund zur Klage, sondern eine realistische Feststellung: Veränderung braucht Ressourcen.
2. Wo wollen wir hin?
Wir wollen das, was unsere Gemeinde ausmacht, unter den sich verändernden Bedingungen weiterleben und so manchen unguten Veränderungen in der Welt aktiv widerstehen.
Dabei steht für uns unser Glaube im Mittelpunkt. Wir verstehen uns als Gemeinde in der jüdisch-christlichen Tradition. Aus ihr leben wir, aus ihr beziehen wir unsere Hoffnung und unseren Auftrag. Gottesdienste, Verkündigung, Seelsorge und die unterschiedlichen Formen, in denen Menschen miteinander über Glauben und Leben ins Gespräch kommen, gehören deshalb zum Kern unserer Gemeinde. Dieses Fundament ist für uns unverzichtbar.
Wenn wir danach fragen, was Menschen heute von Kirche/Gemeinde erwarten dürfen, geht es deshalb nicht zuerst um möglichst viele Veranstaltungen und Angebote. Menschen brauchen Räume für Spiritualität und Glauben. Sie brauchen Halt und Vertrauen, Gemeinschaft und Lebendigkeit, Sicherheit und Stabilität. Unsere Gemeinde soll ein Ort sein, an dem Menschen Verlässlichkeit erfahren, miteinander ins Gespräch kommen und aus ihrem Glauben heraus Hoffnung finden, wobei auch Fragen und Zweifel ihren Raum haben.
Wir wollen offen dafür bleiben, wie kirchliche Präsenz künftig aussehen kann und wo Menschen mit Kirche/Gemeinde in Kontakt kommen können.
Wir wollen deshalb eine Gemeinde bleiben, die offen ist für unterschiedlichste Menschen und unterschiedliche Formen der Beteiligung. Wir wollen unseren Glauben erkennbar leben, gesellschaftlich verantwortlich handeln und ökumenisch verbunden bleiben. Wir wollen dort präsent sein, wo Menschen leben, und zugleich ein verlässlicher Ort für die Menschen sein, die zu uns gehören.
3. Wie erreichen wir unsere Ziele?
Ein Schlüssel ist, die Erfahrungen aus dem Erprobungsraum „Neue Wege kirchlicher Präsenz“ für die weitere Entwicklung unserer Gemeinde zu nutzen und weiterzudenken. Die Frage wird sein, welche Erfahrungen und Formen auch nach dem Ende der Förderung tragfähig sind und was dafür an personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen benötigt wird. Eine entsprechende Konzeption ist in Arbeit.
Auch unsere jüdisch-christliche Tradition soll nicht nur ein Bestandteil unseres Selbstverständnisses bleiben, sondern unser konkretes Gemeindeleben prägen: in Gottesdiensten und Verkündigung, in Bildungs- und Gesprächsangeboten, in unserem Verhältnis zum Judentum und in unserem gesellschaftlichen Engagement. Das Gedenken an die Reichspogromnacht und die monatlichen Mahnwachen sind dafür wichtige Ausdrucksformen.
Ein wichtiger Schlüssel ist der Umgang mit dem Ehrenamt. Ehrenamtliches Engagement ist ein wesentlicher Teil unseres Gemeindelebens und verdient Wertschätzung. Gemeinde lebt davon, dass Menschen sich beteiligen und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten nach ihren Möglichkeiten einbringen. Dafür brauchen wir gute Kommunikation, gegenseitiges Verständnis und Verlässlichkeit. Es braucht aber auch Ehrlichkeit darüber, wenn jemand an Leistungsgrenzen stößt. Das gilt für alle, die Verantwortung in unserer Gemeinde übernehmen, auch für das Presbyterium.
Es geht darum im Blick zu behalten, was zu unserem Auftrag und Profil passt, was mit unseren Kräften machbar ist und gegebenenfalls für Entlastung zu sorgen. Dazu gehört die Bereitschaft, Dinge zu lassen oder sie anders zu organisieren. Der Kindergottesdienst ist dafür ein Beispiel. Wir versuchen zunächst, mit einer anderen Frequenz und aktiverer Werbung auf die veränderte Situation zu reagieren.
Es bleibt unsere Aufgabe, Menschen auf ehrenamtliches Engagement hin anzusprechen, damit weiter viele Menschen, mit ihrer Kreativität, ihrem Können und ihrem Wissen unser Gemeindeleben aktiv und vielfältig mitgestalten.
Unser Weg wird deshalb weiterhin ein Weg des Ausprobierens sein. Wir werden Bewährtes erhalten, Neues versuchen, manches verändern und möglicherweise auch etwas lassen müssen. Nicht jede Veränderung wird sofort die richtige Antwort sein.
Dabei können wir auf etwas bauen, das unsere Gemeinde seit Jahren auszeichnet: Menschen, die sich einbringen, eine klare Vorstellung davon, wofür wir als Gemeinde stehen, die Verwurzelung in unserer jüdisch-christlichen Tradition, ökumenische Verbundenheit und die Bereitschaft, Verantwortung für die Menschen und unsere Gesellschaft zu übernehmen.
Zusammenkommen. Weitergehen.
Das ist die Haltung für unseren weiteren Weg. Wir müssen heute noch nicht wissen, wie Gemeinde in einigen Jahren aussehen wird. Aber wir wollen gemeinsam danach suchen, wie unsere Gemeinde unter den Bedingungen unserer Zeit lebendig, offen, verlässlich und erkennbar bleiben kann.
Verfasst von Pfarrerin Susanne Albrecht – Beschlossen und dem Kreissynodalvorstand vorgelegt am 15.09.2026 in der Gemeindeversammlung vom 27.09.2026 Diskutiert.
Erste Mahnwache 07.02.2025
Bündnis für Vielfalt und Toleranz
Jeden Freitag im Februar bis zur Bundestagswahl stehen wir ab 16 Uhr gemeinsam auf dem Marktplatz gegen Ausgrenzung jeglicher Art. Am 07.02.2025 kamen über 40 Menschen in Polch zusammen gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Wir setzen ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz und ein Zeichen gegen jegliche Form der Ausgrenzung und des Rassismus.
Jeder ist eingeladen an den Mahnwachen im Februar teilzunehmen.
Am 22.02.2025 treffen wir uns zur Demonstration ab 11 Uhr an der Maifeldhalle in Polch und gehen dann gemeinsam unter Begleitung des Bauwagen zum Marktplatz in Polch zu einer Abschlusskundgebung mit Musik.
Bei Fragen und Wünschen wendet ihr euch bitte an Willi Schlichter, seine Kontaktdaten findet ihr unter dem Punkt Kontakte.















Gemeindebericht 2024
Ein Jahr des Übergangs und der Erneuerung
Gemeindebericht 2024 der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld
Das Jahr 2024 stand für unsere Gemeinde im Zeichen des Wandels und der Anpassung. Nach über 20 Jahren engagierten Dienstes verabschiedeten wir uns in der ersten Jahreshälfte von unserem langjährigen Pfarrer Ingo Schrooten. Sein Ruhestand stellte die Gemeinde vor zahlreiche Herausforderungen insbesondere in der Vakanzzeit, die jedoch mit sehr guter Organisation und Zusammenarbeit zufriedenstellend gemeistert wurden. Dies war auch durch das Engagement der Gemeindemitglieder, des Presbyteriums und ehrenamtlicher Helfer*innen möglich.
1. Die Dienstzeit von Ingo Schrooten und Vorbereitung auf die Vakanz
Die erste Jahreshälfte war geprägt von den Vorbereitungen auf die Vakanzzeit nach dem Abschied von Pfarrer Ingo Schrooten. Neben ihm traten auch unsere beiden langjährigen Gemeindesekretärinnen Erna Frensch und Karin Keiffenheim in den Ruhestand. Glücklicherweise gelang es schnell, eine neue Sekretärin einzuarbeiten, Kathrin Seul hat sich rasch in ihre neuen Aufgaben eingefunden. Ihre Eingliederung verlief reibungslos, und sie wurde zu einer wertvollen Unterstützung für die Gemeindeverwaltung.
2. Vakanzzeit und Pfarrvertretung
Bereits Ende letzten Jahres begannen erste Vorbereitungen für die anstehende Vakanzzeit. Unter anderem begaben wir uns auch auf die Suche nach einer neuen Pfarrperson, die uns in Zukunft langjährig begleiten soll. Diese Vorbereitungen und Suche sowie die Beratung über die Möglichkeiten stellten unser Presbyterium vor eine Zerreißprobe, da viele verschiedene Meinungen und Ansichten kollidiert sind. Trotz oder gerade wegen des Streits sind wir auf das entstandene Ergebnis stolz. Wir haben als Gemeinschaft Lösungen erarbeitet, wie die Stellenausschreibung, die Beratungen und schlussendlich die Zusage für unsere neue Pfarrperson. Auf Grund mangelnder Bewerbungen und einer gemeinschaftlichen Entscheidung haben wir es dann geschafft.
Die Vakanzzeit erstreckte sich lediglich über vier Monate, was für die Gemeinde eine kurze, aber dennoch herausfordernde Phase war. Seit dem 1. Oktober übernimmt Pfarrerin Susanne Albrecht die Vakanzvertretung, welches eine große Erleichterung für alle darstellte. Sie stammt aus unserer Gemeinde und war vielen bereits bekannt, was den Übergang erleichtert. Ihre Vertrautheit mit der Gemeinde trägt sicher dazu bei, dass sie sich zurzeit gut einarbeitet und das Vertrauen der Gemeindemitglieder gewinnt. Dies stärkt die Zuversicht, dass mit ihrer Unterstützung und Gottes Hilfe der Gemeindeaufbau weiterhin erfolgreich voranschreiten wird.
3. Gottesdienstplan und Seelsorge
Trotz der Vakanzzeit konnten wir dank des vollständigen Gottesdienstplans und unserer drei Prädikant*innen sowie der Hilfe von Prädikant Volker Enkelmann nahezu alle Gottesdienste wie geplant durchführen. Auch Taufen und Beerdigungen wurden weitgehend abgedeckt. Nur selten war es nötig, auf die Hilfe benachbarter Gemeinden zurückzugreifen. Diese Kontinuität im Gottesdienstbetrieb half der Gemeinde, die Vakanzphase emotional gut zu überstehen und den Gemeindemitgliedern einen festen Anker in unsicheren Zeiten zu bieten.
4. Das Presbyterium: Übernahme neuer Aufgaben
Das Presbyterium sah sich in der Vakanzzeit mit zusätzlichen Aufgaben konfrontiert, die vorher vom Pfarrer übernommen wurden. Dazu gehörten viele „unsichtbare“ Aufgaben, wie etwa Anfragen oder organisatorische Arbeiten im Hintergrund. Trotz des gestiegenen Arbeitsaufwands gelang es dem Presbyterium, diese neuen Herausforderungen zu meistern und sicherzustellen, dass die Gemeindearbeit in geordneten Bahnen weiterlief. Besonders die Renovierung des Arbeitszimmers für die neue Pfarrerin sowie erste Schritte zur Erneuerung der Heizungssysteme waren Projekte, die vom Presbyterium gestemmt wurden. Die alte Ölheizung bedarf dringend einer Erneuerung, und erste Informationen hierzu wurden bereits eingeholt.
5. IT-Modernisierung und Neugestaltung der Homepage
Ein weiteres großes Projekt, das im Jahr 2024 angegangen wurde, war die Modernisierung der IT-Infrastruktur der Gemeinde. Zwei ehrenamtliche IT-Fachleute aus dem Presbyterium leisteten hierbei wertvolle Arbeit. Sie übernahmen die Neugestaltung der Gemeindehomepage sowie den Ersatz veralteter IT-Systeme im Gemeindebüro. Zwar sind noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen, doch die Gemeinde ist auf einem guten Weg, die technischen Strukturen auf den neuesten Stand zu bringen und somit zukunftsfähig zu gestalten.
6. Kontinuität der Gruppenarbeit
Auch in der Vakanzzeit liefen alle Gemeinde- und Gastgruppen ohne größere Probleme weiter. Verantwortliche wurden benannt, die für die Zeit ohne festen Pfarrer als Ansprechpartner*innen fungierten. So wurde sichergestellt, dass keine Gruppe ohne Leitung oder Betreuung blieb. Dies sorgte für eine große Kontinuität in der Gemeindearbeit und half dabei, den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde zu bewahren.
Eine besonders erfreuliche Entwicklung war die Gründung einer neuen Gruppe, „Polch am Brett“. Hier treffen sich Menschen unterschiedlichster Altersgruppen, von sieben bis 75 Jahren, um im Gemeindezentrum Brettspiele zu spielen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Diese Gruppe hat sich schnell etabliert und trägt zur sozialen Vernetzung innerhalb der Gemeinde bei.
7. Diakonie: Solidaritätskonto für bedürftige Gemeindemitglieder
Der Diakonieausschuss schlug die Einrichtung eines Solidaritätskontos vor, um bedürftige Menschen innerhalb der Gemeinde finanziell unterstützen zu können. Dieses Konto wurde erfolgreich eingerichtet, und durch gezielte Werbung konnten regelmäßige Spender*innen gewonnen werden. Diese Spenden ermöglichen es uns, bedürftige Familien jeweils für einen begrenzten Zeitraum zu unterstützen. Dieses Projekt ist ein Ausdruck des christlichen Gemeinschaftsgefühls und der Nächstenliebe, die in unserer Gemeinde gelebt werden.
8. Dankbarkeit und Ausblick
Die Gemeinde ist besonders dankbar für die kurze Vakanzzeit und die tatkräftige Unterstützung von Superintendent Rolf Stahl und Pfarrerin Metje Steinau aus Mayen, die uns in dieser Übergangsphase zur Seite standen. Mit Pfarrerin Susanne Albrecht blicken wir optimistisch in die Zukunft.
Beraten, gelesen und verabschiedet in der Presbyteriumssitzung vom 08.10.2024.
Christian Schüler
Vorsitzender des Presbyteriums
Annegret Klasen
sv. Vorsitzende des Presbyteriums
Einladung zur Verabschiedung unseres Pfarrers Ingo Schrooten
Herzliche Einladung
zur Verabschiedung unseres Pfarrers Ingo Schrooten
in den Ruhestand
am Sonntag, den 26. Mai 2024, um 15 Uhr
Im Anschluss an den Gottesdienst gegen 16 Uhr laden wir Sie herzlich zu Kaffee und Kuchen ein.
Danach haben Sie die Gelegenheit, ein Grußwort zu sprechen. Wir bitten Sie, sich auf eine Redezeit von 2 Minuten zu beschränken.
Den Abschiedsnachmittag wollen wir mit gemütlichem Beisammensein und Grillen ausklingen lassen.
Bitte geben Sie uns bis zum 10. Mai Bescheid, ob Sie kommen werden und ob Sie ein Grußwort sprechen wollen. Anmeldungen bitte an Annegret Klasen, Telefon 02654 – 1098 oder Mail annegret.klasen@ekir.de.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Schüler
Vorsitzender des Presbyteriums
Annegret Klasen
Stelv. Vorsitzende des Presbyteriums
Wach auf meine Lebendigkeit, wach auf, Psalter und Harfe ich will das Morgenrot wecken! Psalm 57,9
Erste Sitzung des neuen Presbyteriums 2024/2028
Liebe Brüder und Schwestern, zuersteinmal möchte ich mich dafür bedanken, dass Sie das aktuelle Presbyterium in seiner vorliegenden Aufstellung bestätigt haben. Wir setzen alles daran die anstehende Vakanzzeit und Ingo Schrootens Abschied so gut wie möglich über die Bühne zu bringen. Uns ist bewusst, dass die Verantwortung, die damit einhergeht eine sehr große ist; eine neue Pfarrperson zu finden, die uns und die Gemeinde, wie sie ist voranbringt und weiterentwickelt ist nicht einfach gefunden.
Es gab auch einige kleine Veränderungen im Presbyterium, so ist jetzt Christian Schüler der neue Vorsitzende des Presbyteriums, Annegret Klasen ist die stellvertretende Vorsitzende, Philipp Albrecht ist weiterhin unser Kirchmeister und Willi Schlichter ist als Mitarbeiterpresbyter zum Presbyterium als vollwertiges Mitglied hinzugekommen.
Wir verabschieden uns von Nela Muth als Mitarbeiterpresbyterin und bedanken uns nocheinmal ausdrücklich für die produktive und aktive Zusammenarbeit im Presbyterium.
Die neue Zusammensetzung des Presbyteriums finden Sie hier.
Die Zusammensetzung der Ausschüsse finden Sie hier.
Als Datenschutzbeauftragter der Gemeinde wurde Philipp Albrecht bestimmt. Er ist Ihr Ansprechpartner in allen datenschutzrelevanten Fragen.
Bei Fragen und Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, verwenden Sie dazu die in der Tabelle angegebenen Kontaktdaten.
Ausschüsse des Presbyterium
Die Arbeit des Presbyteriums wird unterstützt durch Ausschüsse, in die das Presbyterium neben PresbyterInnen auch weitere Gemeindemitglieder beruft. Die Ausschüsse unserer Gemeinde setzen sich wie folgt zusammen (die Vorsitzenden sind in der Auflistung jeweils unterstrichen):
Ausschuss für Theologie und Gottesdienst
Susanne Albrecht, Ingo Schrooten, Sandra Schüler, Susanne Storck, Roswitha Tramm,
Bau-Ausschuss
entfällt, Thorsten Hospodarsch berät als Gebäudemanager unser Presbyterium, als Ansprechpartnerin steht Muriel Schmitz zur Verfügung.
Diakonie-Ausschuss (incl. Besuchskreis)
Susanne Albrecht, Ruth Cremer, Ulrike Dommes, Annegret Klasen, Carlos M. Schneider, Isabel Schönig, Claudia Sobolowski
Besuchskreis
Ruth Cremer, Richard Hartmann, Waltraut Schwörer, Christel Stille
Finanz-Ausschuss
Philipp Albrecht, Susanne Albrecht, Annegret Klasen, Christian Schüler
Jugendausschuss
Philipp Albrecht, Susanne Albrecht (beratend), Ulrike Domes, Tobias Löhndorf, Lydia Rifinius, Elena Schmidt, Tanja Schramm, Willi Schlichter (beratend)
Jugendliche Mitglieder sind: Nils Frankreiter, Mila Knöll, Ben Laufs, Ronja Riediger, Hannah Reiser, Nina Simon, Lea Tigges, Leona Wetzel
Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Albrecht, Richard Hartmann, Ingo Schrooten, Christian Schüler, Bernhard Wibben
Umweltausschuss
Manfred Brechtel, Muriel Schmitz
Informationen bei Manfred Brechtel, Tel. 02605 / 84211
Aktuelles Presbyterium
Aktuelles Presbyterium
| Name | Ort | |
|---|---|---|
| Philipp Albrecht (Kirchmeister) | Polch | philipp.albrecht@evangelisch-im-maifeld.de |
| Frank Ehlers | Polch | frank.ehlers@evangelisch-im-maifeld.de |
| Annegret Klasen (stellv. Vorsitzende) | Polch | annegret.klasen@evangelisch-im-maifeld.de |
| Ben Laufs (Jugendpresbyter) | Kerben | ben.laufs@evangelisch-im-maifeld.de |
| Tobias Löhndorf | Kirchwald | tobias.loehndorf@evanglisch-im-maifeld.de |
| Susanne Albrecht (Vorsitzende) | Polch | Susanne.Albrecht@ekir.de |
| Willi Schlichter | Laubach | wilhelm.schlichter@evangelisch-im-maifeld.de |
| Elena Schmidt | Münstermaifeld | elena.schmidt@evangelisch-im-maifeld.de |
| Muriel Schmitz | Trimbs | muriel.schmitz@evangelisch-im-maifeld.de |
| Christian Schüler | St. Johann | christian.schueler@evangelisch-im-maifeld.de christian.schueler@ekir.de |
Einführung des neuen Mitarbeiterpresbyters und Bestätigung des Presbyteriums
Am 17.03.2024 wurde der Sozialpädagoge unserer Gemeinde, Wilhelm Schlichter, in sein neues Amt als Mitarbeiterpresbyter eingeführt. Gleichzeitig wurde das bisher bestehende Presbyterium für eine weitere Amtszeit bis 2028 bestätigt.

Ebenfalls wurde unsere bisherige Mitarbeiterpresbyterin Manuela (Nela) Muth nach ihrem Rücktritt vom Amt aus der Verpflichtung entlassen. Pfarrer Ingo Schrooten betonte dabei noch einmal, wie wichtig die Tätigkeit von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in der Gemeinde ist. Wir freuen uns auf die neue Amtszeit und werden Sie zeitnah über die neuen oder wiedergewählten Ämter im Presbyterium informieren.
Wir danken Nela Muth für ihre aktive Mitarbeit an der Gestaltung und Ausrichtung unserer Kirchengemeinde.




Es ist oft eine Herausforderung, Menschen zu finden, die in ihrer Freizeit freiwillig mitarbeiten möchten. Doch ohne ehrenamtliches Engagement können unsere Gesellschaft und die Kirche nicht funktionieren. Traditionell ist die christliche Gemeinde auf die vielfältigen Talente ihrer Mitglieder angewiesen. Es ist ermutigend zu sehen, dass viele Engagierte, darunter auch zahlreiche junge Menschen, sich für die Leitung unserer Kirchengemeinde einsetzen und Veränderungen bewirken möchten.
Das Presbyterium, als Kirchenvorstand, besteht aus Presbyterinnen und Presbytern, die gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin die Geschicke unserer Kirchengemeinde lenken. Das Gremium ist verantwortlich für Personalangelegenheiten, Finanzen und die Verwaltung der Gemeindegebäude. Es trifft Entscheidungen bezüglich der Wahl der/s Pfarrerin/Pfarrers, der Einstellung von Mitarbeitenden und der Gebäudeinstandhaltung.
Zudem diskutiert und entscheidet das Presbyterium über verschiedene inhaltliche Angelegenheiten, wie die Gestaltung der Gottesdienste, die Kirchenmusik, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Konfirmand*innenarbeit, diakonische Projekte, ökumenische Beziehungen sowie Verantwortung für die Welt und den Umweltschutz. Die zahlreichen Aufgaben verdeutlichen, dass es viel zu tun gibt.
Wir freuen uns über alle, die ihre Talente in unsere ehrenamtliche Arbeit einbringen möchten. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, z.B. die Mitarbeit in Ausschüssen oder Gruppen, die musikalische Beteiligung, Tätigkeiten in unserem großen Gemeindegarten und, und, und…




