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Gemeindeleben
KiBiZ
Samstags von 10 bis 12 Uhr
14-tägig (gerade Wochen) im Evangelischen Gemeindezentrum in Polch.
Kinder-Bibel-Zeit
Kreativ mit biblischen Geschichten umgehen – gemeinsam mit Wido spielen und Spaß haben.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Hallo, mein Name ist Wido!
Ich bin ein Wiedehopf. Was? Ihr kennt mich nicht? Das gibt es doch gar nicht. Dabei besuche ich doch ganz oft die Kinder während der Kinderbibelzeit. Was ich da mache? Na, ich kann den Kindern ganz tolle Geschichten erzählen.
Zum Beispiel aus der Zeit als Jesus noch lebte. Denn ich war dabei! Was? Ein Wiedehopf wird nicht so alt? Na, das denkt ihr aber auch nur. Ich bin schließlich etwas ganz besonderes! Daher kann ich den Kindern ganz genau erzählen, was da früher so alles passiert ist. Ganz gespannt lauschen sie dann meinen Worten. Das freut mich dann immer besonders.












Nach der Geschichte reden wir dann immer noch alle zusammen über das Erzählte. Dabei werde ich von den Erwachsenen in der Gruppe unterstützt. Die machen das alle wirklich richtig toll. Nach dem Gespräch gehen wir aus dem Altarraum raus.
Die Erwachsenen lassen sich immer ganz viele unterschiedliche Sachen einfallen, die die Kinder dann machen. Mal gibt es etwas zum Malen oder Basteln. Manchmal werden auch Spiele gespielt.
Bei schönem Wetter geht es dann auch oft nach draußen. Dort wird Wikingerschach oder Basketball gespielt. Manchmal geht es auch zum nahe gelegenen Spielplatz. Nach draußen darf ich meistens nicht mit, aber die Kinder kommen danach immer mit einem Leuchten in den Augen zu mir in den Altarraum zurück. Es muss also richtig toll sein, was die da draußen so machen.
Wenn alle wieder bei mir sind, wird zum Abschluss noch ein Lied gesungen und gebetet.
Zweimal im Jahr sind die Kinder viel länger als gewöhnlich da. Dann bereiten sie einen Gottesdienst für die ganze Gemeinde vor.
Zur körperlichen Stärkung gibt es dann immer Pizza und Äpfel als Nachtisch. Hm, sowas von lecker sag ich euch. Da wird selbst der größte Essensmuffel zum Vielfraß!
Bei diesen langen Kinderbibelzeiten konnten die Kinder auch schon herausfinden, wie Brot hergestellt wird. Sie haben dazu die Körner aus den Ähren gerauft, die Körner selber gemahlen, zu einem Teig verarbeitet und als Fladen geformt gebacken. Das Brot gab es dann während des Gemeindegottesdienstes als Abendmahl zu essen. Das war auch richtig lecker sag ich euch.
Nach der Kinderbibelzeit muss ich leider wieder in mein Nest im Büro zurück. Da warte ich immer ganz gespannt bis die Erwachsenen wieder da sind und höre Ihnen zu, was sie für die nächste Kinderbibelzeit planen.
Wollt ihr mich jetzt auch kennen lernen? Dann kommt doch einfach zur Kinderbibelzeit. Die findet immer in der geraden Woche am Samstag von 10-12 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Polch statt.
Bei uns sind alle willkommen. Ich freue mich schon, ganz viele neue Kinder kennen zu lernen.
Ich hoffe wir sehen uns bald.

Euer Wido
Text: Sandra Schüler, Fotos: Christian Schüler, Elena Schmidt und Eva Wagner
Trost unterm Regenbogen
Trost unterm Regenbogen ist ein Lied, das nicht nur Wolfram Stille sehr gut gefiel. Es drückt Vieles aus, das unserer Gemeinde wichtig ist: Gott ist auf der Seite der Unterdrückten!

2. Komm, Heilger Geist, wir bitten um Beistand, Trost und Gnad.
Es haust in unsrer Mitten der Henker und das Rad.
Den bittren Christ zu schmecken, den Schweiß, die Dornenkron,
den Herrn die Schuh zu lecken, das heißt des Bauren Lohn.
Du Sohn der vierzehn Wunden, gesalzenes Gesicht,
sie hant uns totgeschunden im peinlichen Gericht.
Die Gealt, die kommt von oben! Merk auf gemeiner Mann!
Halt still im Schweinekoben als braver Untertan…
3. Das lehren uns die Pfaffen, die Tellerleckerzunft.
Sie tun die Schrift begaffen ohn göttliche Vernunft.
Lang Münzer mit der Sichel vom Regenbogen her.
Es schlafen Hinz und Michel vierhundert Jahr und mehr.
Das wird noch lange währen in deutschen Landen weit.
Bis man den großen Herren tut blutigen Bescheid.
Zieh auf den Regenbogen du frommer Herre Christ!
Der Luther hat gelogen. Der Baur zuschanden ist.
4. Wir kehren die Spiss zur Seite und rennen wie das Vieh.
Den Mantel um uns breite, du liebe Magd Marie!
Dein Sohn des Bauren Bruder hant sie gehängt ans Holz.
Fürst, Bischof: Hundeluder! Fahrn hoch daher mit Stolz!
Wie’s Ratgeb abgemalet, schließt ER uns in die Arm.
Die Zech ist ausgezahlet. Das hält den Bauren warm.
Wird er Gemeinde halten am Ende aller Tag
mag unser Hass erkalten. Er selber führt den Schlag.
5. Da wolln wir auferstehen mit Sauspieß, Fahn und Stern.
Auf den Gehängten sehen: Christ Marter, unsern Herrn.
Kein Träne, die geflossen, soll ungesammelt sein.
Das Blut, das sie vergossen, schreit mächtig wider Kain.
Tanz auf dem Regenbogen, die Zeit ist nit mehr weit,
da wird fein abgewogen Gottes Gerechtigkeit.
Tanz auf dem Regenbogen, die Zeit ist nit mehr weit,
da wird fein abgewogen Gottes Gerechtigkeit.
Gemeindeleben
Polch – Evangelisches Gemeindezentrum – Uhlandstr. 9

Die nächsten Gottesdienste
- 27.09.2026 10:00 : Sonntagsgottesdienst -
Sonntags feiern wir Gottesdienst im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde in Polch. Danach sind alle Gäste dazu eingeladen zu Kaffee und Gebäck zu einem Gespräch zu bleiben. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.
- 30.09.2026 16:00 : Gottesdienst mit Abendmahl St. Josef Münstermaifeld - Gottesdienst mit Abendmahl Seniorenzentrum St. Josef Münstermaifeld. Predigerin Susanne Albrecht jeden dritten Mittwoch im Monat.
- 04.10.2026 10:00 : Sonntagsgottesdienst -
Sonntags feiern wir Gottesdienst im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde in Polch. Danach sind alle Gäste dazu eingeladen zu Kaffee und Gebäck zu einem Gespräch zu bleiben. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.
- 11.10.2026 10:00 : Sonntagsgottesdienst -
Sonntags feiern wir Gottesdienst im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde in Polch. Danach sind alle Gäste dazu eingeladen zu Kaffee und Gebäck zu einem Gespräch zu bleiben. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.
- 18.10.2026 10:00 : Sonntagsgottesdienst -
Sonntags feiern wir Gottesdienst im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde in Polch. Danach sind alle Gäste dazu eingeladen zu Kaffee und Gebäck zu einem Gespräch zu bleiben. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.
„Viva la musica“
Probe: montags 14-tägig (ungerade KW) von 19:30 bis 21:30 Uhr im Gemeindezentrum in Polch
Wer Interesse am gemeinsamen Musizieren hat, wendet sich bitte an
Sandra Schüler Tel 0177 248 14 15

Wie in sehr vielen Kirchengemeinden treffen sich auch bei uns Blockflöten-Begeisterte zum gemeinsamen Musizieren. Schon in den 80iger Jahren gab es eine kleine Gruppe unter Leitung von Marianne Hafner. 1996 rief Eva Wagner erneut eine Musiziergruppe ins Leben und taufte sie „Viva la musica“. Mit wechselnder Leitung (Eva Wagner, Marianne Hafner, Xenia Schroten, Judith Seul, Martin Gerber) und fluktuierenden Mitgliederzahlen (zwischen 4 und 15) besteht das Ensemble bis heute und hat sich von Sopran-/Anfänger-lastigem zu nahezu professionellem Spiel mit starkem Bassfundament (9 der 12 Mitglieder spielen Bass-, Groß- bzw. Subbass) gemausert.
Wir legen bewusst den Schwerpunkt auf die tiefen Stimmen über denen zart und klar die Melodie der (meist nur einen) Sopran- bzw. Diskantflöte schwebt. Durch Ergänzung des Enseblespiels mit Gesang, Klavier/Orgel, Gitarre, Percussion, Krummhorn oder Dudelsack werden zusätzliche Kontraste gesetzt.

Das alte Vorurteil „Blockflöte ist ein Kinderspielzeug“ wird widerlegt. Blockflöte zu spielen ist fast so anspruchsvoll wie Geige. Permanent heißt es „Ohren auf“, auf die Anderen hören, die Tonhöhe durch Anblastechnik korrigieren/anpassen, verschmelzen zu „einem“ Instrument und dabei das Musikalische, die Betonung nicht vernachlässigen. Miteinander nicht gegeneinander spielen.
Das breite Repertoire des Ensembles von Frühbarock, Barock über Klassik, Romantik bis zu neuerer Musik (Spirituals, Filmmusik, Tango) bildet den Grundstock für größere und kleinere Auftritte. Schwerpunkt liegt auf der Mitgestaltung von Gottesdiensten der Gemeinde. Insbesondere an Lichtmess, Passionszeit / Karfreitag / Ostern oder Silvester ist „Viva la musica“ zu hören. Hinzu kommen hin und wieder kleinere Konzerte in anderen Gemeinden (Pfalzfeld, Ochtendung, Monreal …) oder eine Matinée im Gemeindezentrum Polch.

Das Blockflötenensemble probt 14-tägig montags von 19:30 bis 21:00 Uhr im Gemeindezentrum in Polch.
Ansprechpartnerin bei Interesse ist Sandra Schüler Tel 0177 – 2481415
Text: Eva Wagner Bilder: Infocus und Eva Wagner
Gemeindelied

Musik und Text Bernhard Wibben
Wir trauern um Käthe Voß
Über viele Jahrzehnte hinweg prägte sie die evangelische Frauenhilfe Polch.
Im Alter von 93 Jahren ist sie gestorben. Jetzt hat sie es doch nicht geschafft, lebendige Treffen der Frauenhilfe in der Nach-Corona-Zeit mitzuerleben und mitzugestalten. Wir können es uns kaum vorstellen, wie es ist, uns in unseren Räumen wieder zu treffen und sie ist nicht mehr dabei.
Aber wir sind vor allem dankbar für alles, was wir miteinander erlebt haben. Käthe Voss war eine besondere Frau: warmherzig, zugewandt, auch kritisch, wenn es nötig war. Sie war immer aktiv und hat sich um viele Menschen gekümmert. Sie hat die Situation bis in ihr hohes Alter dort, wo sie war, entscheidend geprägt. So haben wir sie über viele Jahrzehnte erlebt, in der Frauenhilfe und deren Vorstand, in der Gemeinde und in Polch.
Wir werden sie sehr vermissen und vertrauen darauf, dass sie in der Liebe Gottes gut aufgehoben ist.
Für den Vorstand der Frauenhilfe Sandra Schüler und Ingo Schrooten
Wir trauern um Ulla Maschke und Christel Härtrich

Am Freitag, 21.7.2017 verstarb Ulla Maschke, Vorsitzende der Frauenhilfe Polch, im Alter von 70 Jahren.
Sie war eine der wichtigen Säulen unserer kirchlichen Arbeit. In vielen Bereichen hat sie sich engagiert, hat unter anderem die Frauenhilfe geleitet und in zahlreichen Ausschüsse und Gruppen die Arbeit mit ihren direkten, freundlichen, hilfsbereiten Art erheblich bereichert und weitergebracht.

Am Donnerstag, 26.10.2017 verstarb Christel Härtrich im Alter von 82 Jahren.
Seit 1970 lebte und wirkte sie – bis kurz vor ihrem Tod – in Polch. Sie war zeitweise Mitglied des Presbyteriums und über fast zwei Jahrzehnte die Vorsitzende unserer Frauenhilfe.
Für all das, was sie für uns getan hat, danken wir ihr sehr. Wir bitten Gott, dass er mit seiner zärtlichen Hand bei ihr ist.
Frauenkirchtag 2016
„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“
erster Frauenkirchentag der evangelischen Kirche im Rheinland
Es war ein Tag von Frauen mit Frauen für Frauen. Auch aus unserer Gruppe der „Frauenhilfe“ machten sich sechs Frauen vom Maifeld auf den Weg nach Kreuznach. Gemeinsam haben wir dort mit etwa 300 Frauen Grenzen überwunden, sind uns begegnet, haben zugehört, erzählt, geschwiegen, gelacht, gebetet, gesungen, getrommelt und eine ganz besondere Gemeinschaft erlebt.






Der Tag begann mit einem Festgottesdienst in der Paulus-Kirche in Bad Kreuznach. Eindrucksvoll wurde dieser gestaltet von engagierten Frauen der „Frauenhilfe im Rheinland“, Oberstufen-SchülerInnen und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, die in der Predigt die Stärke der Frauen im Umgang mit Flüchtlingen hervorhob.
Das Thema „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ konnten wir in angebotenen Workshops „Frauen auf der Flucht – in unserer Nachbarschaft“, „Frauensolidarität – Frauen gegen Gewalt“, „Begegnung mit dem Fremden – Begegnung mit unserer Angst“ oder „Verschleppt, verfolgt, vertrieben, heimatlos – sich Einfühlen anhand biblischer Texte (Bibliolog)“ vertiefen. Daneben luden offene Angebote – wie Gespräch mit Geflohenen, Meditationweg in einem Labyrinth, gemeinsames Trommeln, Singen oder Lachen – uns ein, uns mit uns und dem Thema „Fremdsein“ zu befassen.
Angefüllt mit Eindrücken lauschten wir schließlich einem Abschlusskonzert mit Menna Mulugeta, Gesang, begleitet von Gernot Blume an der Harfe und beschlossen den Tag mit einer kurzen gemeinsamen Andacht in der Paulus-Kirche.
Text: und Bilder: Eva Wagner
Friedensinitiative „Büchel ist überall – atomwaffenfrei: jetzt“
Hiroshima-Tag 2018
Ostermarsch 2019
Ökumenischer Gottesdienst mit Margot Käßmann Sonntag 7.7.2019
Friedenswiese am Haupttor des Atomwaffenstützpunktes Büchel
Die Friedenswiese direkt neben dem Haupttor des Fliegerhorstes, von dem Tod und Zerstörung durch die dort lagernden US-Atomwaffen ausgeht, mahnt zum Frieden und zur Abrüstung.

Zum wiederholten Mal wurden Friedenssymbole und Plakate, die im Frühjahr 2016 von Gruppen und Einzelpersonen im Rahmen der 20 Wochen Aktionspräsenz auf der Friedenswiese platziert wurden, abgerissen und zerstört.
Am 20.09.2016 sichtete und dokumentierte die Aktionsgruppe „Friedensfreund*Innen“ eine erneute Zerstörung. Im ersten Moment sah es so aus, als sei nichts mehr zu retten. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass viele Banner und Plakate, teils zwar leicht beschädigt, wieder aufgehängt werden konnten. Doch Einiges ist leider völlig zerstört. Das große Peace-Plakat und das Friedenskreuz unserer Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld werden in den nächsten Tagen wieder aufgebaut.
Diese Mahnung ist nicht zerstörbar!
Die Friedenssymbole werden sich immer wieder aufrichten!

20 Wochen Aktions-Präsenz vor Ort in Büchel
26.März 2017 bis 9.August 2017
In Büchel (ca. 25 km entfernt von Polch) lagern ca. 20 Atombomben. Stellvertretend dafür werden wie schon 2016 zwanzig Kalender-Wochen lang vom 26. März 2017 bis zum Nagasaki-Gedenktag, 9. August 2017 Gruppen und Einzelpersonen an den Haupttoren des Atomwaffenstützpunktes Büchel Mahnwachen halten oder andere gewaltfreie Aktionen durchführen.

Advent-Lieder-Singen vor dem Tor in Büchel (2016) (Foto: Hildegard Slabik-Münter)
Büchel – Zentrale Rolle im Syrien-Krieg
Der Krieg in Syrien ist „ist weit weg“, „betrifft uns nicht“. Falsch!: Der Krieg ist bereits vor unserer Haustür!
Ohne Waffenlieferungen, Aufklärungsflüge (gestartet von Büchel aus), wirtschaftliches Interesse der westlichen Staaten gäbe es diesen Krieg nicht in dieser vernichtenden Form.
Faltblatt Friedensinitiative Büchel ist überall
Wir suchen Unterstützung,
z.B. durch
– Teilnahme an Mahnwachen
– Pflanzen von Blumen auf der Friedenswiese
– Geldspenden an den IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs)
Bank für Sozialwirtschaft IBAN : DE39 1002 0500 0002 2222 10
Ansprechparterin:
Annegret Klasen (Polch) 02654-1098
Wir trauern um Wolfram Stille
Am 11. April 2013 ist plötzlich und unerwartet unser lieber Bruder und Freund Wolfram Stille gestorben. Er ist trotzdem mitten unter uns.





