Spenden für Ekupholeni und Sophiatown CPS
Evangelischer Gemeindeverband Koblenz
Stichwort „Ekupholeni“ oder „Sophiatown“
VoBa RheinAhrEifel IBAN DE 29 5776 1591 0499 4292 00
Wichtig bei Spenden:
Da auch bei vollständig ausgefüllten Überweisungsträgern auf den Kontoauszügen des Gemeindeverbandes Koblenz nur sehr unvollständige Namen erscheinen, bitte ich – besonders bei erstmaligen Spenden – um eine kurze Nachricht mit Namen und Adresse an meine Anschrift, damit eine Spendenbescheinigung korrekt ausgestellt werden kann.
Annegret Klasen, Am Wallgraben 18, 56751 Polch, Tel. 02654 / 1098
Email: annegret(at)unitedklasens.de
Partnerschaft – wie alles begann
Ekupholeni, Ort der Heilung, (so die Übersetzung aus der Zulusprache) wurde Anfang der 1990er Jahre von der Psychologin Johanna Kistner, die damals am staatlichen Natalspruit Hospital angestellt war, als Projekt für elternlose Jungen gestartet. Das Hospital liegt in einem riesigen Townshipgebiet am Ostrand von Johannesburg. Daraus entwickelte sich die psychosoziale Einrichtung Ekupholeni, eine Nichtregierungsorganisation, die vor allem psychologische Hilfe für die ausschließlich schwarzen Bewohnerinnen anbietet.
Armut, Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Vergewaltigungen auch ganz kleiner Kinder, HIV-Infektionen und viele Aidstote gehören zum Alltag der dort lebenden Familien. Viele Menschen, vor allem Frauen und Kinder, sind traumatisiert und können ihren Alltag nicht mehr bewältigen. Die Direktorin Johanna Kistner und ab 2006 die neue Direktorin und Psychologin Antje Manfroni, einige weitere PsychologInnen und zahlreiche SozialarbeiterInnen, von denen viele selbst einmal als KlientInnen zur Beratung kamen, versuchen in Einzelberatungen und vor allem mit gruppentherapeutischer Arbeit zu helfen.
Näheres finden Sie im Faltblatt Ekupholeni
Seit 2003 sammelt unsere Kirchengemeinde Geld zur Unterstützung von Ekupholeni. Im Frühjahr 2005 kamen Johanna Kistner und ihre Mitarbeiterin Neo Manqele in unsere Gemeinde und berichteten sehr beeindruckend von ihrer Arbeit. Ein Jahr später, im März 2006, besuchte unser Gemeindeglied Annegret Klasen Ekupholeni und hatte Gelegenheit, drei Wochen die Arbeit zu begleiten.
So entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Ekupholeni und unserer Kirchengemeinde, die dann vom Presbyterium förmlich beschlossen wurde.

Von der Verbundenheit zeugen die beiden Regenbogenfahnen, die bei Ekupholeni [siehe obiges Foto, links Annegret Klasen, rechts Psychologin Johanna Kistner] und im Kirchraum unseres Gemeindezentrums in Polch hängen.
Auch zu Sophiatown CPS unterhält unsere Kirchengemeinde eine freundschaftliche Beziehung und unterstützt die psychosoziale Einrichtung durch Spenden. Z.B. wird der Erlös unseres jährlichen Partnerschaftsfestes immer zwischen Ekupholeni und Sophiatown CPS aufgeteilt.
2006 wechselte Johanna Kistner zu Sophiatown Community Psychological Services (Sophiatown Gemeindepsychologische Dienste), wo sie die bei Ekupholeni erarbeiteten Projekte und Programme in ähnlicher Weise weiterführt.
Der Stadtteil Sophiatown wird von armen Schwarzen und noch ärmeren Flüchtlingen und Migranten aus Simbabwe, der Demokratischen Republik Kongo und anderen afrikanischen Staaten bewohnt. Die einheimischen Armen lassen ihren Frust über die totale Vernachlässigung des Stadtteils durch die staatlichen Stellen an den noch schutzloseren Zuwanderern aus. Mehrmals kam es in den letzten Jahren zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen mit vielen Toten und Verletzten.
Armut, Gewalt, auch in der Familie, Arbeitslosigkeit, HIV/Aids und viele Todesfälle bestimmen den Lebensalltag der Menschen. Sophiatown CPS bietet verschiedene Formen von Beratung und Therapie an.
Näheres finden Sie im Faltblatt Sophiatown CPS
Im Frühjahr 2008 besuchten Antje Manfroni und Johanna Kistner unsere Kirchengemeinde, um über beide Projekte zu berichten. Wir waren beeindruckt von der psychologischen Arbeit der beiden Teams, die den Menschen in fast aussichtslosen Situationen neue Hoffnung und Lebensmut gibt.

links die Gründerin der Organisation Johanna Kistner, nun Direktorin von Sophiatown CPS, rechts die neue Direktorin von Ekupholeni, Antje Manfroni,
Wichtig ist uns, nicht nur Geld zu spenden, sondern die (Leidens)geschichten und Erfahrungen der Menschen zu teilen und uns über Tausende von Kilometern miteinander verbunden zu fühlen. So fließen Erfahrungen aus dieser Partnerschaft immer wieder einmal in unsere Gottesdienste ein.
Kirchenkreispartnerschaft in die Philippinen
Kirchenkreis Koblenz (Deutschland) – Kirchenkreis Agusan (Philippinen)
Seit 1982 bestehen regelmäßige Kontakte von unserer Kirchengemeinde in Polch zum Kirchenkreis Agusan, im Nordosten der Insel Mindanao. 1985 wurde durch die Initiative von Günter Reese (zu dieser Zeit Pfarrer in Polch), Gernot Jonas und Wolfgang Theiler (beide damals Mayen) die offizielle Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis Koblenz und dem Kirchenkreis Agusan besiegelt.

Die Partnerschaft ist gelebte Begegnung auf Augenhöhe. Symbol für diese Beziehung ist das von zwei halb vollen Gläsern gemeinsam gefüllte dritte Glas mit Wasser.Bei gegenseitigen Besuchen geht es darum, ein Stück gemeinsam „zu leben“, sich für die Belange des jeweils anderen zu interessieren, sich zu informieren. Die gegenseitige Unterstützung geschieht vor allem auf ideller Ebene, indem gegebenenfalls die vor Ort gewonnenen Informationen verbreitet werden und so den Forderungen eine erhöhte Aufmerksamkeit und Schlagkraft verliehen wird.
Materielle bzw. finanzielle Unterstützung ist beschränkt auf Sponsoring der kostspieligen Reisen durch den Kirchenkreis Koblenz und das Initiieren von Spendenaufrufen in spezifischen Notsituationen (z.B. nach Wirbelsturm).
Aktionsgruppe Philippinen:
Anke Reese lebte 1974-1980 zusammen mit ihrem Mann Günter Reese, der als Auslandspfarrer eingesetzt war, in Südostasien – fünf Jahre in Hongkong und ein Jahr in Davao/Philippinen lebet, Zurück in Deutschland gründete Frau Reese 1982 mit anderen die Aktionsgruppe Philippinen (agphi) und koordinierte von ihrem Polcher Büro aus die Unterstützung der philippinischen Befreiungsbewegung.
Ansprechpartner: Pfarrer i.R. Wilfried Neusel
Mail: wilfried_neusel@t-online.de
Telefon: 0151 – 21262346
Places of Healing, Hope and Courage
| Places of healing, hope and courage | Orte des Heilens, der Hoffnung und des Mutes |
|---|---|
| Where the screams of a mother cut through the cold winter sky and rise to the rhythm of a shared sorrow | Wo die Schreie einer Mutter den kalten Winterhimmel durchschneiden und in den Rhythmus geteilter Sorge einstimmen |
| Where the names of her dead children are treasured by the light of the candle of a thousand tears | Wo die Namen ihrer toten Kinder im Kerzenlicht der tausend Tränen wie ein Schatz bewahrt werden |
| Where men become men around a cup of tea on a Saturday morning | Wo Männer bei einer Tasse Tee an einem Samstagmorgen zu Männern werden |
| Where boys replace the gun with the hard kick of the soccerball and the colours of the artist’s palette | Wo Jungen das Gewehr durch den Kick gegen einen Fussball ersetzen und die Farben einer Künstlerpalette |
| Where women weave the bruises on their backs into the cloth of their liberation | Wo Frauen die Wunden auf ihrem Rücken in ein Tuch der Hoffnung weben |
| Where girls learn to make plans for themselves and refuse to forsake the integrity of their souls | Wo Mädchen lernen ihre eigenen Pläne zu schmieden und sich die Integrität ihrer Seele nicht nehmen lassen |
| Where AIDS is a ribbon that binds together what has been divided and releases us into a new celebration of today. | Wo AIDS zu einem Band wird, das alle Getrennte verbindet und uns das Heute neu feiern lässt |
| Where the burden of the carer finds its voice calling for a new and just compassion | Wo die Last des Pflegers ihre Stimme findet und ein neues Mitleiden fordert |
| Where the suitcase of the family left stateless by the ravages of war, can be unpacked and re-packed a respite on an endless dusty road | Wo der Koffer der Familie, die der Krieg staaten- und heimatlos lässt, ausgepackt und wieder eingepackt wird, eine kleine Pause auf der endlosen Straße der Flucht |
| Where the anguish of childhoods torn ragged by hunger and disease by violence and death finds its way into pictures, songs and words | Wo Kindheitsqualen von Hunger und Krankheit, Gewalt und Tod sich in Bilder, Lieder und Worte verwandeln |
| Where longings rise towards the afternoon sun attached to two hundred and more balloons | Wo die Sehnsucht mit zweihundert und mehr Ballons in die Mittagssonne steigt |
| Where doing hope is as ordinary a task as making peanut butter sandwiches, passing around a bottle of water and signing off the taxi fare | Wo Hoffnungsarbeit so alltäglich ist wie das Streichen eines Butterbrots, das Herumreichen einer Wasserflasche und das Austeilen von Fahrgeld |
| Where the healers are not afraid to show their wounds and the wounded themselves become the healers | Wo die Helfer sich nicht scheuen ihre eigenen Wunden zu zeigen und die Verwundeten zu Helfern werden |
| Where the silence of the listener uncovers whisperings of courage and many hands come together to carry the bag full of locusts | Wo die Stille des Zuhörens das Flüstern des Mutes vernehmen lässt und viele Hände sich zusammen tun um den Korb voller Heuschrecken zu tragen |
| Where belonging is the touch of a hand freedom the stroke of a crayon and home the ripples of laughter | Wo die Hand des Anderen zur Zuflucht wird, der Kreidestrich zur Freiheit und das Lachen zum Zuhause |
| Where love is an unbroken circle, a chorus of voices and a soaring of the spirit | Wo Liebe ein ununterbrochener Kreis ist, ein Gleichklang von Stimmen und ein Aufsteigen der Seele |
| There under the blue plastic roof stretched between three green trailers you will find the place they call EKUPHOLENI | Ja, dort unter dem blauen Zelt zwischen den drei grünen Baracken findet ihr den Ort, den sie EKUPHOLENI nennen |
| And there where the bull dozers left nothing but shattered dreams and broken homes you will find the sounds and songs of SOPHIATOWN | Und dort, wo die Bulldozer nichts zurück ließen als zerschmetterte Träume und die Trümmerfelder einer verlorenen Gemeinsamkeit, könnt ihr die Klänge und Lieder von SOPHIATOWN hören |
Johanna Kistner, Johannesburg
Republik Südafrika
Februar 2008
Bauwagen wir bauen Gemeinschaft

Kirche muss unterwegs sein. Sie muss zu den Menschen und sie miteinander verbinden. Aber eine Kirche kann man nicht durch die Gegend fahren. Einen Bauwagen schon. Darum hat sich die evangelische Gemeinde auf dem Maifeld westlich von Koblenz jetzt einen zugelegt. Damit ist sie in den Dörfern präsent und versucht, die Menschen neu zusammen zu bringen.
Leben auf dem Maifeld
Die Eifel ist eine ländliche Gegend. Früher war der Zusammenhalt in den Dörfern stark. Aber auch hier ist die aktuelle Vereinzelung spürbar. Schon seit vielen Jahren kommt das auch in den Gemeinden an.
„Es gab Zeiten, in denen mehr Gemeinschaft gelebt wurde“, sagt Willi Schlichter, der Verantwortliche des Projekts. „Damals kannte man sich und Hanna wusste, dass Martha drei Straßen weiter wohnt und ein Kind im selben Alter hat wie sie. Und wenn sie dann mal spontan wohin musste, hat sie ihr Kind bei Martha gelassen. Heute geht das nicht mehr. Die Leute wissen doch kaum noch, wer im Nachbarhaus wohnt, geschweige denn drei Straßen weiter.“
Mit dem Bauwagen will die Gemeinde dagegen arbeiten. Er soll für jeweils einen Monat im Mittelpunkt der insgesamt 28 Orte stehen und einen neuen Kristallisationspunkt bilden. Außerhalb der alten Kirchenmauern.
Spielen verbindet
Mit den Herausforderungen der Moderne kommen neue Lösungsstrategien. Die evangelische Gemeinde auf dem Maifeld hat deswegen Willi Schlichter in die Gemeinde geholt, um neue Impulse zu setzen. Der Sozialpädagoge hat früher Brennpunktarbeit mit Jugendlichen in Köln und Andernach gemacht. Auf dem Maifeld warten jetzt neue Herausforderungen.
Im Auftrag der Gemeinde steht er gemeinsam mit seinen Mitarbeiter*innen mit dem Spiel-Mobil seit Herbst 2021 in den Dörfern auf dem Maifeld. Junge und Alte, Eltern, Senioren, Jugendliche und Kinder treffen sich und spielen zusammen. Der Erfolg ist immens: im November und Dezember ´21 kommen trotz Kälte und Schnee mehr als 200 Leute nach draußen, um sich zu begegnen.
„ Auch die Bürgermeister der politischen Gemeinden finden das toll“, sagt Willi Schlichter.
Das Besondere bleibt aber, dass die Aktion von der evangelischen Kirchengemeinde kommt. Willi und sein Team kommen über die Aktion mit vielen Menschen ins Gespräch, die sonst mit Kirche nichts mehr am Hut haben.
Gespräche über den Glauben ergeben sich von selbst.
Auf Rädern gemeinsam in die Zukunft
Um das Projekt weiter voran zu bringen, hat die Gemeinde sich jetzt einen Bauwagen gekauft. Der wurde von Ehrenamtlichen umgebaut, damit er für die Arbeit auf dem Maifeld besser ausgerüstet ist. Natürlich sind die Spiele wieder mit an Bord. Auch ein Büroarbeitsplatz und eine Toilette sind im Bauwagen vorhanden.
Im vergangenen Jahr 2023 konnte schon in einigen Ortsgemeinden im Maifeld, der Bauwagen zu einem Zugewinn für die Gemeinschaft der dort lebenden Menschen werden.
„Für den monatlichen Umzug benötigen wir ein Zugfahrzeug. Wir haben keine Probleme, Menschen zu finden, die mit ihrem Trecker den Bauwagen von Ort zu Ort ziehen. Der Bauwagen ist ein Gemeinschaftsprojekt, da schadet es nicht, wenn wir auf andere angewiesen bleiben.“
Wenn du mehr über das Projekt Bauwagen – Wir bauen Gemeinschaft erfahren oder dich mit diesem Erprobungsraum vernetzen willst, melde dich bei Willi Schlichter per Mail oder Mobil +49 178 1136528.
Wir trauern um Käthe Voß
Über viele Jahrzehnte hinweg prägte sie die evangelische Frauenhilfe Polch.
Im Alter von 93 Jahren ist sie gestorben. Jetzt hat sie es doch nicht geschafft, lebendige Treffen der Frauenhilfe in der Nach-Corona-Zeit mitzuerleben und mitzugestalten. Wir können es uns kaum vorstellen, wie es ist, uns in unseren Räumen wieder zu treffen und sie ist nicht mehr dabei.
Aber wir sind vor allem dankbar für alles, was wir miteinander erlebt haben. Käthe Voss war eine besondere Frau: warmherzig, zugewandt, auch kritisch, wenn es nötig war. Sie war immer aktiv und hat sich um viele Menschen gekümmert. Sie hat die Situation bis in ihr hohes Alter dort, wo sie war, entscheidend geprägt. So haben wir sie über viele Jahrzehnte erlebt, in der Frauenhilfe und deren Vorstand, in der Gemeinde und in Polch.
Wir werden sie sehr vermissen und vertrauen darauf, dass sie in der Liebe Gottes gut aufgehoben ist.
Für den Vorstand der Frauenhilfe Sandra Schüler und Ingo Schrooten
Wir trauern um Ulla Maschke und Christel Härtrich

Am Freitag, 21.7.2017 verstarb Ulla Maschke, Vorsitzende der Frauenhilfe Polch, im Alter von 70 Jahren.
Sie war eine der wichtigen Säulen unserer kirchlichen Arbeit. In vielen Bereichen hat sie sich engagiert, hat unter anderem die Frauenhilfe geleitet und in zahlreichen Ausschüsse und Gruppen die Arbeit mit ihren direkten, freundlichen, hilfsbereiten Art erheblich bereichert und weitergebracht.

Am Donnerstag, 26.10.2017 verstarb Christel Härtrich im Alter von 82 Jahren.
Seit 1970 lebte und wirkte sie – bis kurz vor ihrem Tod – in Polch. Sie war zeitweise Mitglied des Presbyteriums und über fast zwei Jahrzehnte die Vorsitzende unserer Frauenhilfe.
Für all das, was sie für uns getan hat, danken wir ihr sehr. Wir bitten Gott, dass er mit seiner zärtlichen Hand bei ihr ist.
Frauenkirchtag 2016
„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“
erster Frauenkirchentag der evangelischen Kirche im Rheinland
Es war ein Tag von Frauen mit Frauen für Frauen. Auch aus unserer Gruppe der „Frauenhilfe“ machten sich sechs Frauen vom Maifeld auf den Weg nach Kreuznach. Gemeinsam haben wir dort mit etwa 300 Frauen Grenzen überwunden, sind uns begegnet, haben zugehört, erzählt, geschwiegen, gelacht, gebetet, gesungen, getrommelt und eine ganz besondere Gemeinschaft erlebt.






Der Tag begann mit einem Festgottesdienst in der Paulus-Kirche in Bad Kreuznach. Eindrucksvoll wurde dieser gestaltet von engagierten Frauen der „Frauenhilfe im Rheinland“, Oberstufen-SchülerInnen und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, die in der Predigt die Stärke der Frauen im Umgang mit Flüchtlingen hervorhob.
Das Thema „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ konnten wir in angebotenen Workshops „Frauen auf der Flucht – in unserer Nachbarschaft“, „Frauensolidarität – Frauen gegen Gewalt“, „Begegnung mit dem Fremden – Begegnung mit unserer Angst“ oder „Verschleppt, verfolgt, vertrieben, heimatlos – sich Einfühlen anhand biblischer Texte (Bibliolog)“ vertiefen. Daneben luden offene Angebote – wie Gespräch mit Geflohenen, Meditationweg in einem Labyrinth, gemeinsames Trommeln, Singen oder Lachen – uns ein, uns mit uns und dem Thema „Fremdsein“ zu befassen.
Angefüllt mit Eindrücken lauschten wir schließlich einem Abschlusskonzert mit Menna Mulugeta, Gesang, begleitet von Gernot Blume an der Harfe und beschlossen den Tag mit einer kurzen gemeinsamen Andacht in der Paulus-Kirche.
Text: und Bilder: Eva Wagner
Friedensinitiative „Büchel ist überall – atomwaffenfrei: jetzt“
Hiroshima-Tag 2018
Ostermarsch 2019
Ökumenischer Gottesdienst mit Margot Käßmann Sonntag 7.7.2019
Friedenswiese am Haupttor des Atomwaffenstützpunktes Büchel
Die Friedenswiese direkt neben dem Haupttor des Fliegerhorstes, von dem Tod und Zerstörung durch die dort lagernden US-Atomwaffen ausgeht, mahnt zum Frieden und zur Abrüstung.

Zum wiederholten Mal wurden Friedenssymbole und Plakate, die im Frühjahr 2016 von Gruppen und Einzelpersonen im Rahmen der 20 Wochen Aktionspräsenz auf der Friedenswiese platziert wurden, abgerissen und zerstört.
Am 20.09.2016 sichtete und dokumentierte die Aktionsgruppe „Friedensfreund*Innen“ eine erneute Zerstörung. Im ersten Moment sah es so aus, als sei nichts mehr zu retten. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass viele Banner und Plakate, teils zwar leicht beschädigt, wieder aufgehängt werden konnten. Doch Einiges ist leider völlig zerstört. Das große Peace-Plakat und das Friedenskreuz unserer Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld werden in den nächsten Tagen wieder aufgebaut.
Diese Mahnung ist nicht zerstörbar!
Die Friedenssymbole werden sich immer wieder aufrichten!

20 Wochen Aktions-Präsenz vor Ort in Büchel
26.März 2017 bis 9.August 2017
In Büchel (ca. 25 km entfernt von Polch) lagern ca. 20 Atombomben. Stellvertretend dafür werden wie schon 2016 zwanzig Kalender-Wochen lang vom 26. März 2017 bis zum Nagasaki-Gedenktag, 9. August 2017 Gruppen und Einzelpersonen an den Haupttoren des Atomwaffenstützpunktes Büchel Mahnwachen halten oder andere gewaltfreie Aktionen durchführen.

Advent-Lieder-Singen vor dem Tor in Büchel (2016) (Foto: Hildegard Slabik-Münter)
Büchel – Zentrale Rolle im Syrien-Krieg
Der Krieg in Syrien ist „ist weit weg“, „betrifft uns nicht“. Falsch!: Der Krieg ist bereits vor unserer Haustür!
Ohne Waffenlieferungen, Aufklärungsflüge (gestartet von Büchel aus), wirtschaftliches Interesse der westlichen Staaten gäbe es diesen Krieg nicht in dieser vernichtenden Form.
Faltblatt Friedensinitiative Büchel ist überall
Wir suchen Unterstützung,
z.B. durch
– Teilnahme an Mahnwachen
– Pflanzen von Blumen auf der Friedenswiese
– Geldspenden an den IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs)
Bank für Sozialwirtschaft IBAN : DE39 1002 0500 0002 2222 10
Ansprechparterin:
Annegret Klasen (Polch) 02654-1098
Wir trauern um Wolfram Stille
Am 11. April 2013 ist plötzlich und unerwartet unser lieber Bruder und Freund Wolfram Stille gestorben. Er ist trotzdem mitten unter uns.






